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Puppets & Stories form Vurpăr (Rumänien)

Ein Puppentheater entsteht in einem Roma-Dorf ohne Infrastruktur am Rande unserer Welt. Wir machen den Raum auf und bauen Puppen und ein Theater, proben und laden zum Fest ein. Das Leben der Roma-Kinder wird sichtbar, wir interessieren durch Kunst! Wir passen uns der langsam fliessenden Zeit an. Ein neues theatralisches Abenteuer beginnt.

Die Roma

Ein Roma Dorf ohne Infrastruktur am Rande unserer Welt. Unsere Nachbarn. Große Armut und großer Reichtum. Ein Dorf voller Kinder. Die Eltern werden ausgebeutet und arbeiten für ein paar Euro am Tag in Deutschland. Nachbarn und Verwandte übernehmen die Versorgung der Kinder. Die Eltern sind monatelang unterwegs als Wanderarbeiter, Erntehelfer und Tagelöhner ohne Rechte. Wie erleben das die Kinder? Wie stellen sie sich ihre eigene Zukunft vor? Können sie sich vorstellen einen Beruf zu lernen? Das ist gar nicht so einfach, wenn man kein Vorbild hat und niemanden, der einen Beruf für nötig hält. 

Was wir tun

Was wir tun

Wir machen den Raum auf und bauen ein Puppentheater und legen los mit spielen und erzählen. Wer weiss, wohin das führt und wer weiss wohin uns die Kinder führen und wir die Kinder. Die Proben sind die Aufführungen und die Aufführung ist ein Fest. Wir machen alles selbst aus vor Ort gefundenem Material. Das Theater und die Puppen und denken, das Stück schreibt sich von selbst. Von einer/m der auszog im Lycee des Lises die Blume der Weisheit zu erforschen, z.B. und wie er/sie dafür alle Täler durchschritt, die Ausgrenzung, Armut, Hunger und Krankheit hiessen, und wie sie/er zurückkehrten um der Großmutter die Füsse mit der Zaubersalbe aus der Blume der Weisheit zu heilen, die in zu vielen Tälern zerschnitten waren...

Wer

Seit 15 Jahren dokumentiert der Fotograf Martin Rosswog das Leben der Roma in Vurpăr, einem kleinen Dorf in Rumänien. Unterstützt von der SK Stiftung Kultur in Köln reist er auch in diesem Jahr wieder nach Vurpăr und sein besonderes Anliegen ist diesmal die Situation der Kinder. Nur wenige gehen in die Schule und die Idee eine Ausbildung zu machen, oder einen Beruf zu erlernen, ist so gut wie undenkbar. So bleibt alles wie es immer war: man arbeitet als Handlanger oder Tagelöhner ohne Rechte. Um ganz vorsichtig eine andere Perspektive einzubringen, wird es bei diesem Besuch die Theaterarbeit mit den Kindern geben. 

Julia Scarlett Lindig engagiert sich seit vielen Jahren für soziokulturelle Theaterarbeit mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben. Sie initiierte und leitete das Projekt Meet My Heroes in Kirgistan und arbeitet regelmässig in Bangladesh. 

Unser Ziel

Mit dem Theaterprojekt wollen wir diese Barriere verringern und die Bewohner für einander interessieren und den Roma-Kindern ein Gefühl für ihre Identität und die Schönheit ihres Lebens geben. Wir machen sie sichtbar mit den Mitteln der Kunst. Und wir feiern ein Fest, dem niemand wiederstehen kann. Zauberei und Magie! 

Theater ist das direkteste und großzügigste Mittel für eine solche Unternehmung. Zumal die kleine und poetische Form des Puppentheaters, dass überall erscheinen kann. Es bewegt immer und immer ganz direkt. 

Wir freuen uns über Unterstützung

Auf jeden Fall brauchen wir euch an unserer Seite.

Am 11. Oktober 2017 gehen wir auf die Reise und beginnen mit der theatralischen Arbeit in Vurpăr. Die Spendenaktion haben wir, wie immer, vernachlässigt, weil es so vieles zu erdenken und zu planen gibt. Nun aber geht es los! 

Deine Spende kannst du steuerlich absetzen!

Du erhältst deine Spendenbescheinigungen automatisch per E-Mail zu Beginn des nachfolgenden Kalenderjahres. Für deine Spenden aus dem Jahr 2017 wird also die Spendenbescheinigungen im Februar 2018 versendet.

20% deines Jahresgewinns kannst du steuerwirksam spenden.

Impressionen von Martin Rosswog aus Vurpăr

Martin Rosswog, Vurpăr
Martin Rosswog, Vurpăr

Wirkungsweise

Wirkungsweise

2 Spalten Wirkungsweise